Energie und Wasserstoff

Automatisierung entlang einer neuen energetischen Prozesskette.

Überschüssige erneuerbare Energie wird über Elektrolyse in Wasserstoff überführt, gespeichert und später für die bedarfsgerechte Stromerzeugung bereitgestellt.

Sektorenkopplung im Anlagenbetrieb

Erzeugung, Speicherung und Rückverstromung brauchen koordinierte Betriebszustände.

Ein wasserstoffbasiertes Energiespeichersystem verbindet elektrische Energie, verfahrenstechnische Aufbereitung, Speicherung und spätere Nutzung des Energieträgers.

Die Automatisierung muss Anlagenobjekte, Start- und Stoppfolgen, Freigaben, Safety-Funktionen und Visualisierung über mehrere Teilanlagen hinweg zusammenführen. Entscheidend sind kontrollierte Übergänge: vom verfügbaren Energieüberschuss über die Elektrolyse bis zur Bereitstellung des Wasserstoffs und seiner späteren Nutzung als Brennstoff.

Fachlich verantwortlich: René Kuhle, B. Eng.

System
SIMATIC PCS 7 V10.0 SP1
Engineering
CMT und SFC
Sicherheit
F-Systems und Betriebsfreigaben
Bedienung
Visualisierung und Diagnose

Automatisierungsumfang

Teilprozesse werden zu einer beherrschbaren Gesamtanlage.

Die veröffentlichten Angaben bleiben bewusst auf Rolle und technischem Umfang; Auftraggeber- und Detaildaten sind anonymisiert.

Anlagenobjekte und Signale

CMT-basierte Objekte bilden Messungen, Antriebe, Armaturen und verfahrenstechnische Funktionen nach Projektstandard ab.

Fahrweisen und Übergänge

SFC-geführte Abläufe koordinieren Anfahren, Betrieb, Abfahren und sichere Reaktionen zwischen den Teilanlagen.

Safety und Freigaben

Fehlersichere Funktionen und betriebliche Freigabeketten werden mit klaren Grenzen und Zustandsrückmeldungen integriert.

Visualisierung und Inbetriebnahme

Bedienbilder, Diagnose und Trends unterstützen die schrittweise Funktionsprüfung und das Verständnis der Prozesskette.

Prozesskette

Energieüberschuss wird zeitlich entkoppelt nutzbar.

  1. 01

    Energie verfügbar

    Erneuerbarer Strom steht über den unmittelbaren Bedarf hinaus zur Verfügung.

  2. 02

    Wasserstoff erzeugen

    Elektrolyse überführt elektrische Energie in einen speicherbaren Energieträger.

  3. 03

    Bereitstellen

    Wasserstoff wird prozessgerecht behandelt, gespeichert und für die Nutzung freigegeben.

  4. 04

    Strom erzeugen

    Der Energieträger wird später bedarfsgerecht zur erneuten Energieerzeugung eingesetzt.

Laufendes Referenzprojekt

PCS 7 Engineering für ein wasserstoffbasiertes Energiespeichersystem.

Seit 2026 wird die Automatisierung einer Anlage begleitet, die erneuerbare Überschussenergie in speicherbaren Wasserstoff überführt.

Der Leistungsumfang verbindet CMT-basierte Anlagenobjekte, SFC-geführte Fahrweisen, F-Systeme und Visualisierung mit der Inbetriebnahme. Neben der Erzeugung wird auch die Bereitstellung des Wasserstoffs als Brennstoff und seine spätere Nutzung zur Stromerzeugung im Gesamtprozess berücksichtigt.

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Status
Laufendes Projekt seit 2026
Plattform
SIMATIC PCS 7 V10.0 SP1
Rolle
Engineering und Inbetriebnahme

Häufige Fragen

Automatisierung im Wasserstoffprojekt.

Welche Bereiche der Prozesskette werden betrachtet?

Projektabhängig werden Elektrolyse, verfahrenstechnische Nebenanlagen, Speicherung, Wasserstoffbereitstellung und die spätere energetische Nutzung einbezogen. Der konkrete Verantwortungsumfang wird vorab abgegrenzt.

Welche Rolle spielen Safety und definierte Übergänge?

Wasserstoffbezogene Anlagen benötigen klar abgestimmte Freigaben, sichere Zustände und nachvollziehbare Start- und Stoppfolgen. Die konkrete sicherheitstechnische Auslegung folgt Gefährdungsbeurteilung, Anlagenkonzept und benannten Verantwortlichkeiten.

Werden vertrauliche Projektinformationen veröffentlicht?

Nein. Ohne schriftliche Kundenfreigabe bleiben Auftraggeber, Anlagenstandort, originale Unterlagen und Detailparameter unveröffentlicht. Öffentlich erscheinen nur fachlicher Rahmen, Rolle und freigegebene Systemangaben.

Energieprojekt

Welche Teilanlage oder Projektphase benötigt Unterstützung?

Für eine erste Einordnung genügen Prozessbereich, Systemversion, Projektphase, Safety-Rahmen und gewünschte Verantwortung.

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